TEAC möchte sich bei Ihnen, unseren Kunden, für die langjährige Treue ganz herzlich bedanken. In dieser Reihe soll es um die lange und bewegte Geschichte unseres Unternehmens und unserer Produkte gehen. Dabei beginnen wir mit dem ersten in Serie gefertigten TEAC-Produkt überhaupt, dem Tonbandgerät TD-102.

Teil 1
Das Tonbandgerät aus Übersee

TD-102
TD-102
Katsuma Tani
Der TEAC-Gründer Katsuma Tani mit dem TD-102
TD-102 production 1 TD-102 production 2
Die Fertigungsstrecke für das TD-102 gegen Ende der 1950-er Jahre.
TD-102 anniversary 1 TD-102 in Holzkiste, Quelle: http://museumofmagneticsoundrecording.org/RecordersTeacTascamTD102.html
Das TD-102 in der originalen Holzkiste, hier das Exportmodell zum 25-jährigen Produktgeburtstag
(Bild mit freundlicher Genehmigung von The Museum of Magnetic Sound Recording, Texas, USA)

Die TEAC Corporation wurde am 8. August 1953 ursprünglich als Tokyo Television Acoustic Company von den beiden Brüdern Katsuma und Tomoma Tani aus der Taufe gehoben. Im Jahr 1956 gründete das Bruderpaar die Tokyo Electronic Acoustic Company und schloss die beiden Unternehmen dann 1964 zur heutigen TEAC Corporation zusammen.

Im ersten Teil unserer Serie „TEAC – Die Geschichte der Aufnahmetechnik“ möchten wir das erste serienmäßig gefertigte Produkt von TEAC vorstellen: das TD-102.

Im Jahr 1957 statteten zwei Amerikaner der neu gegründeten Tokyo Electronic Acoustic Company in ihrer bescheidenen Fertigungsstätte einen Besuch ab. Es handelte sich um den Direktor und den Chefentwickler eines großen Herstellers von Rundfunkgeräten namens Lafayette Radio Electronics. Als Tani ihnen den Prototypen des TD-102 zeigte, meinten die Amerikaner: „Fügen Sie noch einen Verstärker hinzu, machen Sie ein Abspielgerät draus, verpassen Sie ihm ein ordentliches Gehäuse und wir nehmen es!“ Und mit diesen Worten gaben sie 25 Stück in Auftrag. Aber so sehr man sich über diesen Großauftrag freute – niemand in der Firma wusste damals so genau, wie man die Verstärker verdrahten sollte. Es heißt, dass die Belegschaft deshalb 72 Stunden ohne Unterbrechung schuftete, um die Bestellung rechtzeitig ausliefern zu können. Doch die Mühe sollte sich auszahlen: Das TD-102 hatte den Einstieg in den US-Markt geschafft und wurde rasch zu einem Renner unter Audiofans. Zum ersten Mal war TEAC-Technik außerhalb Japans bekannt geworden.

Nach dem ersten großen Auftrag durch Lafayette ließen größere Folgeaufträge jedoch auf sich warten. Problematisch waren der anfänglich extrem hohe Anschaffungspreis eines TD-102 (60 000 Yen, das entspricht dem vierfachen damaligen Monatsgehalt eines Bankangestellten) sowie die Tatsache, dass damals noch Vinylschallplatten den Markt beherrschten. TEAC war der Entwicklung einfach etwas voraus, denn Magnetbänder sollten erst später zum Standardmedium für die Tonaufzeichnung und -wiedergabe werden.
Der Anfang für TEAC war also nicht einfach. Doch schon bald sollte Hilfe aus Übersee kommen.

– Entnommen aus „The Development of Magnetic Recording in Japan“, DIAMOND Publishing, 1984


Teil 2
Die Keimzelle für mehr Wachstum

Im April 1958 besuchte ein Ingenieur des Rundfunkgeräteherstellers Philco – sein Name war Bretz – die TEAC-Fabrik, nachdem er vom TD-102 gehört hatte. „Eure Produkte sind ja einmalig! Warum erzählt ihr denn niemandem davon?“ entfuhr es Mr. Bretz. Anschließend lud er TEAC zu einer Produktpräsentation in den von ihm selbst betriebenen Far East Audio Club auf dem Militärstützpunkt Tachikawa ein. Die fünfzig TD-102, die TEAC zu der Vorführung mitbrachte, wurden anschließend noch vor Ort bis zum letzten Stück verkauft. Tani erinnert sich: „Ab da war bei uns wirklich was los. Jeden Tag parkten ausländische Wagen vor unserer heruntergekommenen Werkshalle in Sumida – die Leute leisteten sogar Vorkasse, um sich ein TD-102 zu sichern. Mr. Bretz war für TEAC wirklich ein Glücksfall. Er hat uns gezeigt, wie man auf dem Markt Erfolg haben kann. Außerdem sorgte er dafür, dass Kunden in Amerika dem Namen TEAC vertrauten, und legte damit den Grundstein für die spätere Expansion nach Übersee.

Nach dem ersten Erfolg des TD-102 gelangten die Spulentonbandgeräte von TEAC zu weiterer Bekanntheit, als das angesehene US-Verbrauchermagazin Consumer Reports das Modell unter 17 getesteten Audioprodukten auf Platz 5 wählte. Als Tani davon erfuhr, meinte er: „Und wenn es noch so kompliziert ist – wenn man ein technisch herausragendes Produkt anbietet, wird es sich auch durchsetzen.“ Diese unerschütterliche Überzeugung sollte den Kern der Unternehmensphilosophie von TEAC bilden: „Was uns ausmacht, ist die Fähigkeit, die besten Produkte der Welt anzubieten.“

Der 6. Dezember wurde von der Japan Audio Society zum „Tag des Klangs“ erklärt. Das war uns Anlass, in den beiden vergangenen Wochen das erste in Serie gefertigte Audioprodukt von TEAC vorzustellen.

– Entnommen aus „The Development of Magnetic Recording in Japan“ (Dokyumento Nihon no Jiki Kiroku Kaihatsu – Oodio to Bideo ni kaketa otoko tachi), DIAMOND Publishing, 1984

 


TASCAM 80-8
TASCAM 80-8
TASCAM 80-8 News information
TASCAM 80-8

Teil 3
Das 80-8 von Tascam: Das 8-Spur-Tonbandgerät mit dem intergalaktischen Sound

In wenigen Tagen startet in den Kinos die lang erwartete Fortsetzung der Star Wars-Saga, Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht. Aber wussten Sie, dass 1977 bei der Produktion des ersten Star Wars-Films „Krieg der Sterne“ die Stimmen von R2-D2 und C-3PO mithilfe des Tonbandgeräts 80-8 von Tascam aufgenommen wurden?

Das Tascam 80-8 war eine 8-Spur-Halbzoll-Bandmaschine, die damals in der professionellen Audiobranche sehr beliebt war – nicht zuletzt wegen ihrer leicht zugänglichen Bedienelemente auf der Gerätefront.

Zum Filmstart von Star Wars wurden in allen Kinos lebensgroße Pappfiguren von R2-D2 aufgestellt. Aufgedruckt war der Hinweis, dass alle Stimmen und Soundeffekte auf Tascam-Equipment aufgenommen worden waren. Aufgrund des durchschlagenden Erfolgs des Films waren jedoch innerhalb einer Woche sämtliche Papp-R2-D2s von begeisterten Fans entwendet worden. Das 80-8 von Tascam wurde auch von zahlreichen bekannten Musikern und Bands der Siebziger, wie Boston und Kansas, im Studio eingesetzt.

Wie alle freuen auch wir uns auf das Wiedersehen mit den alten Bekannten im neuen Star Wars-Film. Möge die Macht mit euch sein!

– TASCAM 30 years of recording evolution, Randy Alberts; Hal Leonard Corp. (2003) –

 


TEAC A-4010
TEAC A-4010
200,000 TEAC A-4010s
Das 200.000ste Gerät rollt vom Band
The very last A-4010
Die allerletzte A-4010

Teil 4
TEAC A-4010 – Das Tonbandgerät für jedermann

In den Sechzigerjahren standen dem Durchschnittshaushalt nach dem Siegeszug der Schallplatte, des Radios und schließlich des Tonbands bereits mehrere Formate zur Verfügung, um Musik zu hören.

Das A-4010 von TEAC war ein 4-Spur-Tonbandgerät, das sich gut in die Wohnzimmer der damaligen Zeit einfügte und dabei robust und einfach zu bedienen war. Ziel der Entwickler war es zudem gewesen, ein auch für eine Durchschnittsfamilie noch erschwingliches Gerät anzubieten. Dieses auf den Heimbereich ausgerichtete Konzept verhalf dem A-4010 zu großer Beliebtheit. Mit über 200 000 verkauften Geräten wurde es zu einem der erfolgreichsten TEAC-Produkte und markierte gleichzeitig den Beginn der Ära des Magnettonbands.

Mit späteren Spulentonbandgeräten, wie dem A-6010, begann dann der Aufstieg TEACs zu einem der namhaftesten Hersteller von Tonbandgeräten weltweit.

Am TEAC-Firmensitz in Tokio ist im Eingangsbereich das letzte in Serie gefertigte A-4010, zusammen mit einer Informationstafel, ausgestellt. Wenn Sie einmal in Tokio sind, dann sollten Sie es sich unbedingt anschauen!

 


Tascam Portastudio
Tascams erstes 4-Spur- Portastudio

Teil 5
Das Lieblingsweihnachtsgeschenk von Lady Gaga: Ein Portastudio, Baujahr 1979

Im Dezember 2009 war die talentierte und immer auch ein wenig enigmatische Künstlerin Lady Gaga, die mit Musik ebenso von sich reden macht wie mit Performancekunst oder avantgardistischen Modekreationen, in der Ellen Show zu Gast und wurde gebeten, ihr schönstes Weihnachtsgeschenk zu nennen. „Mein Vater kaufte mir einen 4-Spur-Rekorder von Tascam, als ich ungefähr elf war. Der war wirklich kinderleicht zu bedienen, ich konnte mich damit einfach ans Klavier setzen, ein Mikrofon anschließen und mich selbst aufnehmen. Das war wohl das beste Geschenk, das mir Dad je gemacht hat.“

Das Ellen-Interview könnt ihr Euch hier ansehen (Lady Gaga spricht ab 05:58 über ihren Tascam-Rekorder).

TEAC Zeitlupen-Bandrecorder
TEAC Slow Motion VTR

Teil 6
Der erste Zeitlupen-Bandrecorder

Im Jahr 2016 wird Rio de Janeiro Gastgeber der ersten Olympischen Sommerspiele in einem südamerikanischen Land sein. Auch Tokio konnte einst eine Weltpremiere feiern, als nämlich 1964 in Japan die Olympiade zum ersten Mal in Asien stattfand. Und federführend beteiligt an diesen legendären Spielen war die TEAC Corporation – mit technischen Innovationen, die heute längst selbstverständlich sind.

Mit der damals revolutionären Zeitlupenwiederholung, weltweiter Satellitenübertragung in Farbe und der Liveausstrahlung des vollständigen Marathonlaufs läutete die Olympiade von Tokio eine neue Ära des Fernsehsports ein. Nicht umsonst sprach man seinerzeit von der „TV-Olympiade“. Die packenden Sportsendungen von heute wären ohne Zeitlupe undenkbar. Wir verdanken die dahinter stehende Technik dem japanischen Fernsehkanal NHK und der TEAC Corporation, die diese bahnbrechende Neuerung gemeinsam entwickelt hatten.

Die zum ersten Mal vor über 50 Jahren eingesetzte Technik lässt den Sport auch heute noch in den Wohnzimmern der Zuschauer lebendig werden.

Wir sind gespannt, mit welchen Leistungen uns die Athleten bei den diesjährigen Spielen beeindrucken werden!

 


Tascam CD-GT1
Tascam CD-Trainer CD-GT1

Teil 7
Wie geht ihr beim Einüben von Musikstücken vor?

Wie geht ihr beim Einüben von Musikstücken vor? Arbeitet ihr mit Noten und Lehrbüchern, oder hört ihr euch eure Lieblingstracks immer und immer wieder an, bis ihr sie nachspielen könnt? Es ist noch gar nicht mal so lange her, da mussten zum Üben noch Schallplatten herhalten. Am Ende waren sie so zerkratzt, dass sie kaum noch abspielbar waren.

2003 brachte Tascam den weltweit ersten* CD-Trainer speziell für Gitarristen auf den Markt, den CD-GT1. Er wartete mit bahnbrechenden Funktionen auf, etwa der Möglichkeit, Tonart und Tempo der Wiedergabe unabhängig voneinander zu ändern. Dazu gab es eine Stimmfunktion, ein Metronom und verschiedene Gitarreneffekte. Auf diese Weise ließen sich noch die rasantesten Gitarrenriffs ohne klangliche Einbußen so weit verlangsamen, dass sie einfach nachgespielt werden konnten.

Auch heute noch bietet Tascam erstklassige Musiktrainer an. Neben einem Trainer für Gitarristen gibt es auch welche speziell für Bassisten oder Sänger. Sie sind der ideale Begleiter für Musiker, die ihr Lieblingssolo endlich eins zu eins nachspielen wollen. Mehr Infos gibt's unter http://tascam.eu/de/cd-gt2.html.

* nach eigener Recherche

 


Tascam DA-88 with Emmy Award
Tascam DA-88 mit Emmy Award

Teil 8
Tascam und die Emmy Awards

Mit den Emmy Awards werden jedes Jahr bedeutende Leistungen in der amerikanischen Fernsehbranche ausgezeichnet. Tascam ist seit langem ein bedeutender Name in der Rundfunk- und Fernsehtechnik, und zwar nicht nur in Japan, sondern auch in den USA. So sind wir auch ein wenig stolz darauf, dass uns für unsere digitalen Mehrspurrecorder bereits zwei Emmy Awards verliehen wurden.

Der erste Preis galt 1995 dem DA-88. Der DA-88 ist ein digitaler 8-Kanal-Mehrspurrecorder, der mit Hi8-Videocassetten arbeitet. Seine niedrigen Betriebskosten und die Möglichkeit, bis zu 16 Geräte im Synchronbetrieb zu koppeln, ließen ihn bald zu einem unverzichtbaren Bestandteil vieler Produktionsumgebungen werden.

Der im DA-88 verbaute Laufwerksmechanismus kam sogar in den Spaceshuttles der NASA zum Einsatz. Bei der NASA war man geradezu fassungslos, dass dieser einen Aufprall von 9 g überstand: „Um Himmels Willen, es hätte ja gereicht, wenn die Daten überhaupt noch lesbar sind – niemand hat verlangt, dass er danach noch funktioniert!“

Im Jahr 2000 gewannen dann der Mehrspurrecorder MMR-8 und der Harddisk-Player MMP-16 einen zweiten Emmy Award. In einer Pressemitteilung der Academy hieß es damals: „Der MMR-8/MMP-16 und der DA-88 sind zwei der ganz wenigen Audioprodukte, denen bislang dieser Award verliehen wurde. Tascam ist weltweit der einzige Hersteller von professionellem Audioequipment, der innerhalb einer solch kurzen Zeitspanne gleich zweimal einen Emmy gewinnen konnte.“

Quelle: Tascam, 30 years of recording evolution, Randy Alberts; Hal Leonard Corp. (2003)

 


TEAC P-0
ESOTERIC P-0

Teil 9
ESOTERIC P-0

Im Jahr 1987 bündelte TEAC seine ganze Expertise in innovativer Audiotechnik und hob eine neue High-End-Audiomarke aus der Taufe: ESOTERIC. Ein Jahrzehnt später brachte ESOTERIC dann den CD-Transport P-0 auf den Markt.

Im P-0 wiederum steckte das geballte technische Know-how, das man in der ersten Dekade gesammelt hatte. Mit neuester Technik, so hieß es damals, könne man einer CD nun „bislang unerhörte Klänge“ entlocken. Tatsächlich war der P-0 der erste CD-Player, der mit einem einzigartigen verlustfreien Schlitten ausgestattet war, einem optischen Lesemechanismus für extrem genaue Abtastung. Von den technischen Spezifikationen her war das Gerät in seiner Klasse damals unerreicht*.

ESOTERIC ist außerdem bekannt für sein VRDS-Megasystem**, das nicht nur im P-0, sondern auch im VRDS-50 von TEAC sowie im Broadcast-CD-Player CD-701 von Tascam steckt.

Nach wie vor setzt ESOTERIC alles daran, seinen Kunden die „Lust am Sphärengesang“ zu vermitteln.

* Zum Zeitpunkt des Verkaufsstarts im Jahr 1997, gemäß eigener Recherche
** VRDS (Vibration-Free Rigid Disc-Clamping System, eine besonders stabile, vibrationsfreie CD-Halterung). Eine ausführliche Beschreibung des Systems findet sich hier (in englischer Sprache):
http://www.esoteric.jp/technology/vrdsneo/indexe.html

ESOTERIC GRANDIOSO P1/D1 http://www.esoteric-highend.eu/

 


TEAC 144
TEAC 144
TEAC 144
TEAC 144
TEAC 144
TEAC 144

Teil 10
TEAC 144

Im Jahr 1979 brachte TEAC den weltweit ersten portablen 4-Spurrecorder auf den Markt, der mit normalen Musikkassetten funktionierte. Der 144 war ein kompakter und einfach zu bedienender Recorder, der hochwertige Mehrspuraufnahmen ermöglichte. Und das zu einem Preis, der auch für Durchschnittsmusiker noch erschwinglich war. Das Fachblatt Billboard Pro Sound News bezeichnete ihn sogar als das revolutionärste Audioprodukt auf dem Markt.

Tatsächlich bekamen viele Musiker mit dem 144 zum ersten Mal die Möglichkeit, ihre Musik selbst zu produzieren – ein Durchbruch, der die Musikwelt verändern sollte. So nahm Bruce Springsteen sein berühmtes 1982er Album Nebraska bei sich zu Hause mit einem TEAC 144 auf.

Auch heute noch ist die in derselben Tradition stehende Portastudio-Serie bei Musikern genauso beliebt wie einst der TEAC 144:

*Zum Zeitpunkt des Verkaufsstarts im September 1979, nach eigener Recherche

 


TEAC WX-7000
TEAC WX-7000
JAXA Rocket
JAXA-Rakete

Teil 11
Der WX-7000 bei der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA

Habt ihr gewusst, dass TEAC an der Erforschung des Weltraums beteiligt ist?

Die japanische Luft- und Raumfahrtbehörde JAXA setzt den Breitband-Messdatenrecorder WX-7000 bei der Entwicklung hochmoderner Raketenmotoren ein, um Vibrationen der Triebwerke zu analysieren. Der WX-7000 ist in der Lage, Daten auf bis zu 128 Kanälen aufzuzeichnen, verfügt über ein zuverlässiges Backupsystem und ist damit wie geschaffen für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von JAXA.

Dass TEAC mit dem WX-7000 eine wichtige Rolle in der Eroberung des Weltraums durch den Menschen spielt – darauf sind wir schon ein bisschen stolz!

Eine Fallstudie über den Einsatz des TEAC WX-7000 bei JAXA findet ihr hier: http://datarecorder.jp/en/products/wx-7000/case.html

Mehr über JAXA erfahrt ihr unter der folgenden Adresse: http://global.jaxa.jp

 

TASCAM US-428
TASCAM US-428

Teil 12
TASCAM US-428

Im Jahr 2000 stellte Tascam ein revolutionäres USB-Audiointerface vor: das US-428.

Damals mussten die meisten Audioschnittstellen und MIDI-Geräte über eine PCI-Steckkarte mit dem Computer verbunden werden; der Zugriff auf die entsprechenden Funktionen war nur per Software möglich. Neu am US-428 war, dass hier erstmals ein hardwareseitiger Audio-Workstation-Controller und ein USB-Audiointerface in einem Gerät angeboten wurden.

Und heute? Längst sind Audiointerfaces zu unverzichtbaren Helfern geworden – ob in der Musikproduktion, beim Internet-Streaming oder bei der computergestützten Klangbearbeitung.

Mehr zu den USB-Audiointerfaces von Tascam findet ihr hier: http://www.tascam.eu/de/cat/3

 


TEAC TD-330
TEAC TD-330
TEAC TD-330 from inside
TEAC TD-330 from inside

Teil 13
TEAC TD-330

„Die Erde ist blau, wie wunderbar! Es ist unvergleichlich.“ Das waren die berühmten Worte des russischen Kosmonauten Juri Gagarin, aber wisst ihr auch, wie sich die erste Frau im Weltraum, Walentina Tereschkowa, meldete? Sie sagte: „Hier Möwe.“

Als im Jahr 1957 der erste künstliche Satellit Sputnik 1 ins All geschossen wurde, benötigte die zuständige sowjetische Forschungsabteilung Geräte, mit denen Funksignale aus dem Orbit aufgezeichnet werden konnten. Zu diesem Zweck bestellte man Bandmaschinen von TEAC. TEAC lieferte fünf Geräte des Typs TD-330, und im Laufe des folgenden Jahrzehnts wurden auf diese Weise die Satellitensignale nicht nur des amerikanischen, sondern auch des sowjetischen Raumfahrtprogramms eingefangen.

Am 16. Juni 1963 flog dann Walentina Tereschkowa an Bord des Raumschiffs Wostok 6 als erste Frau ins All. Der erste Funkspruch, den sie an die Bodenstation absetzte, war ihr Rufzeichen: „Hier Möwe, hier Möwe.“ Und es war die Bandmaschine TD-330 von TEAC, die diesen Funkspruch einfing und die Stimme Tereschkowas so für die ganze Welt hörbar machte.

Quellen: Nihon Kougyo Shimbun; „Those who face the challenge“, 18. November 1969, 15. January 1970; Hachiro Ota.

 


TEAC A-20
TEAC A-20
TEAC A-20P
TEAC A-20P
Katsuma Tani, früherer Präsident und Gründer der TEAC Corporation
Katsuma Tani, früherer Präsident und Gründer der TEAC Corporation

Teil 14
TEAC A-20

„Die Nachkriegszeit ist schon vorbei“ war ein im Japan der 1960er Jahre oft gehörter Satz, der das rasante Wirtschaftswachstum jener Ära zum Ausdruck brachte. In der Musik war damals der Sänger Kyu Sakamoto mit „Ue o muite aruko“ („Ich laufe und schaue dabei nach oben“) in aller Munde – ein Nummer-eins-Hit nicht nur in Japan, sondern auch in den USA und anderen Ländern. Hier nannte man den Titel jedoch nach einem japanischen Eintopfgericht „Sukiyaki“, was eigentlich nicht das Geringste mit dem Inhalt des Originals zu tun hatte. Und als 1966 die Beatles zum ersten Mal nach Japan kamen, stand das Land Kopf. Noch heute sprechen viele Japaner von diesem Ereignis!

Wer in den sechziger Jahren Musik in HiFi-Qualität aufnehmen wollte, nutzte dazu Spulentonbandgeräte. So ein Gerät kostete jedoch rund 100 000 Yen – ein stolzer Preis, verdiente damals doch selbst ein Akademiker durchschnittlich nur 30 000 Yen im Monat.

Katsuma Tani, Präsident und Gründer der TEAC Corporation, gab deshalb die Parole aus: „TEAC muss ein hochwertiges Audiodeck zu einem vernünftigen Preis herstellen, denn es ist die Mission unseres Unternehmens, den Alltag der Menschen mit Musik zu bereichern.“ Und so entwickelte man das auf der Technik der TEAC-Messdatenrecorder basierende A-20, das erste HiFi-Stereo-Kassettendeck auf dem japanischen Markt*. Mit einem Verkaufspreis von 35 000 Yen machte es das A-20 zum ersten Mal auch Durchschnittsverdienern möglich, Musik nahezu überall aufnehmen, wiedergeben und vor allem genießen zu können.

* nach eigener Recherche

 


TEAC ZD-5000 Frontansicht
So sah er aus, der TEAC ZD-5000

Teil 15
TEAC ZD-5000

Im Jahr 1985 veröffentlichte TEAC mit dem ZD-5000 seinen ersten CD-Player.

Der ZD-5000 enthielt TEACs selbst entwickelten Digital/Analog-Wandler, den so genannten "ZD Circuit". Dieser neuartige Wandler reduzierte Quatisierungsverzerrungen, die man als das Schicksal digitaler Audiogeräte bezeichnen könnte, auf ein Minimum. Zudem minimierte er die harmonischen Verzerrungen (THD) bei sehr kleiner Hörlautstärke.

Heutzutage boomt hoch aufgelöste Musik und die Technik hat sich weiter entwickelt. Doch TEAC konnte mit dem ZD-5000 bereits vor mehr als 30 Jahren qualitativ hochwertigen Klang bieten und wird dieses Ziel auch weiterhin verfolgen.

 


ESOTERIC D-1/P-1
ESOTERIC D-1 und P-1

Teil 16
Esoteric D-1/P-1

Speziell für audiophile Hörer mit höchsten Qualitätsansprüchen hob TEAC im Jahre 1987 die Highend-Audiomarke Esoteric aus der Taufe. Die ersten Produkte, die unter dieser Marke auf den Markt kamen, waren der CD-Player P-1 und der Digital-Analog-Wandler D-1.

Wenn heute der Name Esoteric fällt, denken Kenner sofort an den berühmten VRDS-Mechanismus*, der erstmals im CD-Player P-1 Verwendung fand. Dieser Mechanismus sorgt für eine absolut plan aufliegende CD-Oberfläche und reduziert Laufwerksvibrationen auf ein Minimum. Durch die extrem hohe Präzision der Abtastmechanik kann das ursprüngliche Signal so besonders unverfälscht wiedergegeben werden.

Im Verbund mit dem D-1 schafft es der P-1 auf diese Weise, die Unzulänglichkeiten einer CD auszugleichen und noch die feinsten Details und Nuancen der Musik hörbar zu machen.

Freude an Perfektion und die Lust an vollendetem Klang sind wahrlich zeitlos.

Esoteric Grandioso P1/D1

* Weitere Informationen über den VRDS-Mechanismus (kurz für: Vibration-Free Rigid Disc-Clamping System) auf der Esoteric-Website

 


Tascam DS-D98
Tascam DS-D98

Teil 17
Tascam DS-D98

Ohne hochauflösende Audioformate wie PCM und DSD geht heute im Recordinggeschäft gar nichts mehr. Aber hättet ihr gewusst, dass TEAC seinen ersten DSD-Recorder schon 2001 auf den Markt brachte?

Im Jahr 1999 war die Super Audio CD (SACD) eingeführt worden, deren Audiostandard, das DSD-Format, die damals höchste Auflösung für Tonträger bot. Es gab jedoch noch kaum Recorder, die Aufnahmen im DSD-Format erstellen konnten. Ganz oben auf dem Wunschzettel vieler Toningenieure der damaligen Zeit stand deshalb ein Mehrspur-DSD-Recorder. TEAC kam diesem Bedürfnis nach und stellte bald darauf seinen ersten DSD-Recorder vor: den Tascam DS-D98. Er basierte auf der Technik, die sich bereits im Rundfunk- und Tonstudiobetrieb bewährt hatte.

Mit dem DS-D98 ließen sich nicht nur 2-spurige DSD-Aufnahmen erstellen, sondern das Modell bot auch die Möglichkeit, mehrere Geräte zu verkoppeln. Auf diese Weise wurden Mehrspuraufnahmen mit bis zu 512 Spuren machbar. So erwarb sich dieser Recorder in Fachkreisen bald einen legendären Ruf. Seit der Jahrtausendwende haben sich die DSD-Aufnahmestandards natürlich weiterentwickelt, wobei der DSD-Masterrecorder DA-3000 von Tascam den aktuellen Stand der Technik repräsentiert.

Für TEAC stand höchste Klangqualität eben schon immer im Mittelpunkt – und zwar schon zu einer Zeit, als der Begriff „hochauflösend“ noch gar nicht erfunden war.

 


Katsuma Tani
Katsuma Tani entwirft ein neues Produkt
Katsuma Tani
Katsuma Tani als Teil des Entwicklungs-Teams
Katsuma Tani
Katsuma Tani, erster Präsident der TEAC Corporation

Teil 18
Tani-san

Heute möchten wir euch Katsuma Tani vorstellen, den Gründer der TEAC Corporation und deren erster Präsident. Er machte sich einen Namen nicht nur als Firmenchef, sondern auch als Ingenieur. So war er vor der Gründung TEACs bereits an der Entwicklung des Aufnahmegeräts und Plattenspielers beteiligt gewesen, mit dem am Ende des 2. Weltkriegs die Kapitulation Japans („Gyokuon-hoso“), verlesen vom japanischen Kaiser, über den Äther verbreitet wurde. Im Lauf seiner Karriere war er an der Entwicklung zahlreicher technischer Innovationen beteiligt, vor allem im Bereich der Magnettonaufzeichnung und -wiedergabe.

Katsuma Tani war ein echter Musikliebhaber. Deshalb beließ er es nicht dabei, die technischen Zeichnungen für neue Produktentwürfe selbst anzufertigen. Er bestand darauf, jedes neue Produkt persönlich zu testen, ob es auch seinen Vorstellungen von Klangqualität entsprach.

In einem Interview mit einer japanischen Zeitschrift sagte er 1993: „Als Entwickler von Audioprodukten sind wir es, die dafür sorgen, dass Künstler ihre musikalische Botschaft mit Kassetten und Schallplatten zu Gehör bringen können. Damit wir das als Ingenieure nicht aus den Augen verlieren, sollten wir ständig selbst Musik hören, sie ganz bewusst als Kunst wahrnehmen und dann unser Bestes geben.“

Katsuma Tanis Philosophie lautete: „TEAC möchte den Alltag der Menschen mit Musik bereichern.“ Dieser Leitsatz treibt uns bei TEAC auch heute noch an.

(Fortsetzung folgt …)

Seite zuletzt aktualisiert am: 2016-07-26 10:22:39 UTC