Clair Global tourt mit Tascam um die Welt

Tascam used with Billy Joel

Lititz, Pennsylvania, USA, Juli 2018 — An dem Gerücht, dass Clair Global bereits mit Beschallung und technischer Expertise da war, als die ersten prähistorischen Fische an Land krochen, ist natürlich nichts dran. Es kommt einem nur so vor, als würde das legendäre Produktionsunternehmen Tourneen, Festivals, Rundfunkübertragungen und Unternehmensfeiern schon seit Millionen Jahren betreuen. Aber sollte ein Fisch heute so etwas versuchen, könnte Clair Global durchaus da sein, um den Klang dieses Ereignis mit einem 64-Spur-Digitalrecorder wie dem Tascam DA-6400 aufzunehmen und die Stereomischung mit einem Tascam SS-CDR250N zu archivieren.

„Heutzutage ist die Mehrspuraufnahme eine wichtige Komponente von Konzerttourneen“, beobachtet Harry Witz, Chef-Direktor für Systementwicklung bei Clair Global. „Manch einer bringt vollständige DAW-Rigs heraus, aber die sind groß und schwer. Manche nehmen auf einem Laptop auf. Ich dagegen bevorzuge spezielle Hardware, und der Tascam DA-6400 ist einfach und bequem zu handhaben und zuverlässig. Er braucht nur eine Höheneinheit im Rack, und ein Rack und ein Pult stellst du ja auf einem Gig ohnehin auf. Er ist mit Dante- oder MADI-Karten erhältlich – Ich nutze eine Menge DiGiCo-Produkte, also habe ich eine MADI-Karte. Das Anschließen ist kinderleicht: Ich stecke zwei Koaxialkabel in das Eingangs-Rack eines DiGiCo und schon läuft es.“

Ein paar Einstellungen sind auf der Gerätefront vorzunehmen, damit der Recorder mit dem Pult spricht, bestätigt Witz. “Aber sobald du weißt, wie es geht, ist es ganz leicht. Und dann drückst du einfach auf Aufnahme. Das ist alles; um mehr musst du dich nicht kümmern, bis die Sache durch ist. Du musst keine Kabel und Wandler auspacken, keinen Platz für den Computer finden, an dem du den Bildschirm gut siehst, keine Steckdose finden und den Computer nicht hochfahren.“

Sobald alles läuft, merkt Witz an, “zeichnet der Recorder automatisch die Eingänge vom MADI-Rack auf. Du kannst die kleinen Pegelanzeigen auf der Front aktivieren, damit du leicht siehst, dass überall Signal anliegt. Du siehst sogar, dass Mikrofone offen sind, ohne auf das Pult zu schauen. Das Gerät hat einen Einschub mit einem wechselbaren SSD-Laufwerk. Wenn die voll ist, tauschst du sie aus und machst weiter.“ Nach der Aufnahme verbindet Witz den USB-3-Anschluss des DA-6400 mit einem Laptop und kopiert die Dateien. „Das geht schnell“, sagt er. „Eine zweistündige Show ist in ein paar Minuten kopiert.“

Als Witz den Tascam DA-6400 testete, nahm er ein halbes Dutzend Bands aus den Genres Irish Folk bis Heavy Rock auf. „Das erste, was ich feststellte: Das Ding ist totenstill“, berichtet er. „Ich habe mir Spuren des DA-6400 in meinem Heimstudio angehört, und sie sind so hochwertig wie alles, was ich je zuvor gehört habe.”

Für eine hochkarätige Clair-Tournee bereitete sich Witz darauf vor, ein paar Termine zu mischen, die der reguläre Toningenieur nicht machen konnte. „Ich sah mir die Show an, um zu wissen, worum es geht, und nahm sie mit dem DA-6400 auf. Dann brachte ich den Recorder zurück in unser Geschäft, steckte ihn an ein DiGiCo SD10 und mischte die Spuren mithilfe des Pults“, erinnert er sich. “Es hat super funktioniert. Wie viel leichter könnte es gehen, als mit einem 1-HE-Recorder, der 64 Spuren bei 48 kHz beherrscht? Ein anderer unserer Techniker und ich haben für den DA-6400 den Daumen nach oben gehalten, und jetzt steht er auf Clairs Liste zugelassener Produkte.“

Bei Clair Global sind für das Testen neuer Geräte mehrere Techniker verantwortlich. Howard Page, leitender Direktor für Technik, bewertete den zweikanaligen Netzwerk/CD/Medien-Recorder SS-CDR250N von Tascam. „Für weltweite Konzerttourneen benötigen wir immer eine zuverlässige und einfach zu bedienende Möglichkeit, die Shows auf ein Medium – oder mehrere Medien – zu archivieren, die sofort in vielen Situationen verwendbar sind“, erklärt Page. „Der SS-CDR250N erfüllt diese Anforderungen perfekt. Ich nutze den SS-CDR250N für Komplett-Mitschnitte aller meiner Live-Shows.“

Früher verwendete Page Tascam-CD-Recorder des Typs CD-RW901 für seine Aufnahmen. „Mein maßgeschneidertes CueController-Programm für Windows wurde neu geschrieben, um die Möglichkeiten der Fernsteuerung des CD-RW901 per RS-232 vollständig nutzen zu können“, erinnert er sich. „Künstler und Bandmitglieder schätzten die Ergebnisse sehr, da sie eine CD mit der Veranstaltung und dem Aufnahmedatum, aber auch mit vollständig benannten und durchnummerierten Titeln erhalten konnten.“

Der SS-CDR250N versetzte Page in die Lage, von den neuesten technologischen Fortschritten zu profitieren. „Bands und Künstler wollen ein flexibleres Format, das sie sich auf ihre Computer herunterladen können“, sagt Page. „Wie der CD-RW901 bietet auch der SS-CDR250N die Steuerung per RS232, und er hat spannende neue Features wie gespiegelte Aufnahme, die Möglichkeit, Dateien auf einen Server hochzuladen und viele weitere tolle Merkmale, die ihn zum idealen Begleiter für unsere Zwecke machen. Anfangs war die Firmware des SS-CDR250N nicht vollständig kompatibel mit dem, was der CD-RW901 ermöglichte. Aber dank der hervorragenden Arbeit, die die Firmware-Entwickler bei Tascam in Japan geleistet haben, harmoniert der SS-CDR250N nun perfekt mit meiner CueController-Software.“

Die Steuerungssoftware von Page hat zu viele Elemente, um sie hier detailliert darzustellen. Nur so viel: Das Endergebnis bei Verwendung des Tascam SS-CDR250N umfasst eine vollständige Archivaufzeichnung, bei der alle Titel indiziert und mit Bezeichnungen, Aufnahmeort und Aufnahmedatum versehen sind. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zeichnet Page gleichzeitig auf ein USB-Speichermedium und eine SD-Karte auf. Der Zeitdruck auf Tour hat ihn bislang davon abgehalten, die FTP-Merkmale des SS-CDR250N zu nutzen, „aber“, sagt er, „ich freue mich sehr darauf, mich demnächst mit diesen Funktionen zu beschäftigen.“

Während Features und Klangqualität für Witz und Page entscheidend sind, ist es unerlässlich, dass die Ausrüstung auch den Belastungen der Tourneen standhält. „Der DA-6400 hat sich als absolut zuverlässig erwiesen“, sagt Witz. „Der SS-CDR250N hat bisher einwandfrei funktioniert“, fügt Page hinzu. Und das hat rein gar nichts mit Fischen zu tun.



Chaos Computer Club setzt DA-6400 bei seinem 34. Kongress ein

34C3: Tascam DA-6400 für Saal D  34C3: Tascam DA-6400 für Saal ADer Chaos Communication Congress ist eine jährliche Veranstaltung zwischen Weihnachten und Neujahr, auf der sich Interessierte und Engagierte treffen, um sich über Computersicherheit und gesellschaftliche und technologische Entwicklungen auszutauschen. Organisator ist der Chaos Computer Club. Das Interesse ist dabei schon lange international und zog im Dezember 2017 15.000 Teilnehmer in die Leipziger Messehallen.

Seit 2005 setzt ein Team der TU Ilmenau das Streaming der Vorträge auf dem Congress für viele tausend Zuschauer um. Inzwischen ist daraus ein unabhängiges Team entwachsen, das Video Operation Center (VOC), in dem Profis und engagierte Helfer ehrenamtlich viele Veranstaltungen über das Jahr hinweg frei im Internet verfügbar machen. Als größte Veranstaltung des VOC dient der Congress immer dazu, neue Qualitätsstandards zu setzen und die interne Entwicklung voranzutreiben. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Ton. Zum ersten Mal wurde für Streaming und Aufzeichnungen eine eigene Mischung angefertigt und die komplette Produktionskette auf Stereo umgestellt.

34C3: Monitoring-Tool des CCCAuf der 34. Veranstaltung (34C3) im Dezember 2017 gab es vier Vortragssäle mit jeweils über 12 Stunden Vortragsprogramm pro Tag. Die knapp 170 Vorträge wurden live gestreamt und anschließend auf media.ccc.de veröffentlicht. Ehrenamtliche Helfer übernahmen die Livemischung der Vorträge. In jedem Saal befand sich neben der Bildregie ein Audiomischpult und ein Tascam DA-6400 mit Dante-Interfacekarten. Die Mischpulte wurden aus einer zentralen Tonregie ferngesteuert. Man entschied sich für die Remote-Regie, da keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung standen um eine Isolierung gegen die Umgebungsgeräusche zu gewährleisten. Außerdem war es so möglich, eine bessere Betreuung der ehrenamtlichen Helfer bei Fragen oder Problemen sicherzustellen. Es war sehr wichtig, auf einfachem Weg eine vollständige Mehrspuraufzeichnung aller Vorträge zu sichern, um im Fehlerfall die Mischung für die spätere Veröffentlichung reparieren zu können. Da es ohnehin ein Dante-Netzwerk gab, war der Einsatz des DA-6400 mit Dante-Interfacekarten die logische Wahl. Dank der Platzierung der Rekorder im Saal wardie Aufnahme unabhängig von der Netzwerkverbindung zwischen Sälen und zentraler Audioregie. Um die verbleibende Aufzeichnungszeit zu überwachen, griffen die Techniker auf die Netzwerk-Steuerfunktionen des Recorders zurück. Per Telnet wurde automatisch in regelmäßigen Abständen die Restkapazität der SSDs abgefragt und die Anzeige in ein bestehendes Monitoring-Tool integriert.

Auf Grund der kurzen Aufbauzeit kam die einfache Inbetriebnahme und der unkomplizierte Betrieb dem Team sehr entgegen. Nach nur wenigen Handgriffen konnten die Aufnahmen gestartet werden. Am Ende lagen alle Aufnahmen fehlerfrei vor und ließen sich für die schnelle Reparatur einiger Vorträge erfolgreich einsetzen.

Weitere Informationen: events.ccc.de  media.ccc.de


Bruno Fritzsche nutzt den DR-70D mit seiner Sony-FS7-Kamera

Tascam DR-70D genutzt in Verbindung mit einer Sony FS7Der im süddeutschen Stuttgart beheimatete Creative Producer und Regisseur Bruno Fritzsche hat einen Tascam DR-70D erfolgreich für eine kommerzielle Videoproduktion für das „Green Innovation and Investment Forum 2017“ in Stuttgart eingesetzt. Der DR-70D wurde dabei auf die Kamera geriggt und über eine Funkstrecke an weitere Aufnahmewerkzeuge angebunden. Dank dieses Setups war es später ein Leichtes, die hoch aufgelöste Audioaufnahme mit dem Filmmaterial zu synchronisieren.

Bruno Fritzsche arbeitet seit 2010 als Creative Producer und Regisseuer und hat für seine kreative Arbeit bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.

Weitere Informationen: www.brunofritzsche.de


Addys Mercedes mit Ihrem DR-100MKII beim Interview in Havanna

Addys Mercedes beim InterviewEin Konzert mit Addys Mercedes ist eine Reise zwischen Mond und Sonne, gestern und heute, Tiefe und Leichtigkeit. Die grosse Stimme befreit die Musik ihrer Heimat von staubigen Klischees dicker Zigarren, singender Opas und leichter Mädchen und nimmt uns mit in eine Welt voller ausgelassener Fröhlichkeit und tiefer Melancholie – hier beim Interview in Havanna und zu Jahresbeginn auf Deutschlandtournee vom 7. Januar bis zum 17. Juni 2017.

Alle Tourdaten:www.addysmercedes.com


Mare Nostrum nutzt DR-60DMKII für wissenschaftliche Dokumentationen

Mare Nostrum – Stromboli

TASCAM DR-60DMKII"Nur wenige Menschen haben das Geräusch, das dem Herzen eines jeden Vulkans entspringt, gehört und darüber gesprochen. In jedem einzelnen Lavastein und Basalt, auf den wir an Vulkangipfeln und -flanken treffen, findet sich ein Fragment unserer Geschichte der[Nbsp]Erde und der Menschheit. Internetnutzern, die im Netz an unserer, in ihrer Art einzigartigen Initiative teilnehmen können, müssen wir das auf andere Weise näherbringen." -- VFF Marenostrum e. V.

Ein Tascam DR-60DMKII hilft im Moment dabei, wissenschaftliche Dokumentationen über aktive Vulkane zu verfassen. Der in Österreich eingetragene „Verein zur Förderung der Forschung Mare Nostrum e.V.“ hat im Jahr 2014 mit seinem Forschungsprojekt begonnen und sich entschlossen, einen Digitalrecorder Tascam DR-60DMKII für die Archivierung der Geräusche dieser Vulkane zu nutzen und die Ergebnisse allen Menschen weltweit zur Verfügung zu stellen. Die ersten Aufnahmen entstanden am Stromboli in Italien. Das gesamte Projekt soll im Jahr 2018 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen (auf Englisch):
The World of Volcanoes


Masayuki Muraishi und das US-16x08

Masayuki Muraishi

Masayuki Muraishi, ein führender Schlagzeuger in Japan, hat sein Heimstudio um zwei Tascam-Audiointerfaces des Typs US-16x08 erweitert. Sein Studio nutzt er für die Vorproduktion und für Aufnahmen von Künstlern, die er unter Vertrag hat. Muraishi gibt außerdem Schlagzeugunterricht und arbeitet an einem Lehrplan für seine Schüler zum Thema Aufnehmen. Für die beiden US-16x08 hat er sich entschieden, um Schlagzeugaufnahmen in seinem Studio zu ermöglichen.


Anwendungsbeispiel US-16x08: Live-Aufnahme von Hirotaka Mori

Für die Mehrspuraufnahme der DVD „Masayuki Muraishi meets Hirotaka Mori 'LIVE ON PLANET EARTH'“, auf der die Arbeit des in Japan bekannten Sängers und Songwriters Hirotaka Mori vorgestellt wird, kamen drei Interfaces Tascam US-16x08 zusammen mit einer Workstation Tascam X-48MKII und einem Handheld-Recorder Tascam DR-44WL zum Einsatz.

Drei Tascam US-16x08 in Aktion

FOH-Platz im ClubAm Tag der Veranstaltung kam kein Monitormischer zum Einsatz, so dass die normalerweise zu diesem Mixer führenden Signale direkt zu den Eingängen der drei als Mikrofonvorverstärker arbeitenden US-16x08 geleitet werden konnten. In der Workstation X-48MKII arbeitete eine Analog-Interfacekarte IF-AN24X, die ihre Eingangssignale über drei Multicore-Kabel (XLR auf Sub-D) von den US-16x08 erhielt. Um alle Bühnensignale verarbeiten zu können, entschied man sich für eine 24-Spur-Aufnahme.

Der Handheld-Recorder DR-44WL diente dazu, die Atmosphäre des Veranstaltungsraums aufzuzeichnen und war am Mischerplatz aufgestellt. Dazu wurde er auf ein Galgenstativ montiert und über WLAN ferngesteuert, um die Pegelanzeigen beobachten zu können.

Für die Mischung und Mastering der Aufnahme diente Sonar Platinum mit Standard-Plugins und -Funktionen. Mithilfe der Mix-Recall-Funktion von Sonar Platinum war es möglich, jeden einzelnen Song des Projekts basierend auf einer Grundeinstellung noch einmal gezielt abzumischen. Dabei ließen sich auch die ProChannel-Effekte von Sonar ausgiebig nutzen.

Anmerkung: Da es sich um eine DVD mit Mehrwinkel-Szenen handelte, kamen enorme Mengen an Bilddaten zusammen. Das Audiomaterial wurde daher komprimiert.

Verwendete Ausrüstung

 

Aufnahmeort: Shimokitazawa Garden

Über Hirotaka Mori

Der am 9. März 1976 geborene Hirotaka Mori ist Singer-Songwriter und stammt aus der Präfektur Kagoshima in Japan. Sein Debüt erschien im Oktober 2001 bei Warner Music Japan. Während dieser Zeit veröffentlichte er sechs Werke – darunter die Single „Zero Chiten“ und das Album „Coexisting Concepts“. Anschließend wechselte er zu einem Indie-Label und veröffentlichte im Jahr 2009 das Album „planetblue“ und im Jahr 2013 das Album „Ii'n Desu“. Darüber hinaus ist er aktiv in der Produktion, Vermittlung und Verbreitung von Musik unter dem Namen Coa.

http://morihirotaka.com/index.html

 


Al Di Meola und DR-40

Al Di Meola

Csaba Toth Bagi, Produktionsleiter: „Sie funktionieren großartig! Und sind dazu sehr praktisch. Wir nehmen jetzt alle Shows über zwei Leitungen und die beiden eingebauten Mikrofone auf!“


Mando Diao und TA-1VP

Dirk Schulz (FOH-Techniker bei Mando Diao)

Dirk Schulz, FOH-Techniker bei Mando Diao: „Als mich die Band nach einem Autotune-Effekt für den Live-Einsatz fragte, war der TA-1VP sofort meine erste Wahl dafür. Der offene und transparente Klang ist sehr überzeugend und verliert im Vergleich zum ursprünglichen Gesangssignal nicht an Qualität.“

Seite zuletzt aktualisiert am: 2018-08-01 14:41:40 UTC